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Frankfurt in Grün
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Darüber hinaus haben architektonische und plastische Werke der Vereinsmitglieder schon seit ihren Anfängen das Frankfurter Stadtbild entscheidend geprägt, sei es der Frankfurter Hauptbahnhof, die Börse, der Römer, die Alte Oper oder das Städel sowie zahlreiche Denkmäler. Der seit 1899 ausgerichtete „Frankfurter Salon“ im Frankfurter Kunstverein wurde durch die FKG maßgeblich bestimmt. 1906 wurde der FKG aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung am kulturellen und gesellschaftlichen Leben Frankfurts das im städtischen Besitz befindliche „Steinerne Haus“ als Vereinshaus überlassen. Eine bedeutende Sammlung an Kunstwerken, Büchern, Kostümen und anderen Gegenständen konnte hier zusammengetragen werden.

Schwere Zeiten und Not brachten der Erste Weltkrieg, dann Inflation und Weltwirtschaftskrise. In dieser Zeit tat sich die FKG besonders durch Gründungen verschiedener „Hilfskomitees“ und Beschaffung von Geldern und öffentlichen Aufträgen für ihre Mitglieder hervor. Ab spätestens Mitte der 1920er Jahre entwickelte sich die FKG zeitgemäß zu einer Vereinigung von sowohl traditionell wie progressiv arbeitenden Künstlern.

Die nationalsozialistische Diktatur bereitete dieser von Vielfalt und Gegensätzlichkeit geprägten Künstlerszene ein radikales Ende – die „Gleichschaltung“ der FKG er folgte. Zugleich wurde ihr weitgehend das Recht zur Eigenverwaltung und -führung genommen, der Druck der staatlichen Bevormundung und Kontrolle stieg. Es kam zu „Zwangsaustritten“ „nicht-arischer“ bzw. den politisch-ästhetischen Vorstellungen der Nationalsozialisten nicht konformer Künstler, zu Berufsund Ausstellungsverbot. Einige Künstler begaben sich in die „Innere Emigration“, andere wiederum versuchten nicht selten mit unverfänglichen Bildthemen wie der Landschafts- und Genremalerei die Anpassung.